Stromverbrauch und Energieeffizienz
Hier erfahren Sie alles über…
Stromfresser im Haushalt erkennen und Energiekosten senken
Stromfresser Haushaltsgeräte
Wasch- und Spülmaschinen, Kühl- und Gefrierschränke, Trockner und E-Herde bilden die Gruppe der größten Stromfresser im Haushalt. Bei alten Geräten schlägt das besonders zu Buche. Wer in die Jahre gekommene Produkte durch neue ersetzt, muss zwar erst einmal die Anschaffungskosten stemmen. Wegen des deutlich geringen Energieverbrauchs rentiert sich die Investition mittelfristig aber – vom ökologischen Nutzen ganz abgesehen. So benötigt ein Kondenstrockner mit Wärmepumpe nur etwa halb so viel Strom wie ein herkömmliches Gerät.
Tipp: Wenn Sie Stromfresser finden und austauschen, achten Sie beim Kauf auf eine möglichst hohe Energieeffizienzklasse. Manchmal helfen aber auch schon kleine Veränderungen, bestehende Geräte effizienter zu nutzen – etwa die Sparprogramme in Wasch- und Spülmaschinen zu verwenden oder die Temperatur im Kühlschrank um zwei Grad zu erhöhen.
Stromfresser Beleuchtung
Wenn Sie Stromfresser finden wollen, schauen Sie sich auch einmal die Beleuchtung in Ihrem Zuhause an! Wussten Sie zum Beispiel, dass LED-Lampen mit bis zu 90 Prozent weniger Energie auskommen als herkömmliche Leuchtmittel? Mittlerweile gibt es die extrem langlebigen LEDs in allen möglichen Helligkeits-, Farb- und Lichtwärmestufen, sodass Sie sie für sämtliche Arten von Beleuchtung einsetzen können. Viele LED-Lampen lassen sich auch dimmen, was noch mal Energie spart. Achten Sie hier auf die Packungsinformation.
Wahre Stromfresser sind Lampen, die in selten genutzten Räumen brennen – einfach, weil vergessen wurde, sie beim Verlassen des Raums auszuschalten. Bewegungsmelder sorgen dafür, dass so etwas nicht mehr passieren kann.
Stromfresser Unterhaltungselektronik
Auch bei Spielekonsole, Smartphone und Fernseher lassen sich jede Menge Stromfresser finden. Grundregel: Vermeiden Sie bei allen Elektrogeräten nach Möglichkeit die Standby-Funktion, da sie in diesem Zustand permanent Strom ziehen – wenn auch nicht viel. Sinnvoll ist eine Steckleiste mit einem gemeinsamen Schalter für alle Geräte, die Sie somit gleichzeitig vom Netz trennen, wenn Sie den Raum verlassen.
Ladegeräte vertilgen ebenfalls oft unbemerkt und überflüssigerweise Strom. Sobald sie an eine Steckdose angeschlossen sind, verbrauchen sie ständig Energie, auch wenn gerade kein Gerät aufgeladen wird. Das merken Sie zum Beispiel daran, dass sich das Ladegerät erwärmt.
Energieverbrauch berechnen
Energieverbrauch messen – und Stromfressern auf die Schliche kommen
Stromzähler zum Messen des Energieverbrauchs
Strommessgeräte sind kleine Geräte für den Hausgebrauch und erinnern äußerlich an Zeitschaltuhren. Sie werden an die Steckdose angeschlossen, der Stecker des zu messenden Elektrogeräts kommt ins Messgerät. Dieses zeigt dann den Energieverbrauch an. Wenn der aktuelle Strompreis eingegeben wird, werden auch die Kosten, in Kilowattstunden und in Euro ausgegeben.
Die neue Generation von Stromverbrauchsmessern nennt sich Smart Meter, verbreiteter sind aber noch die Geräte der digitalen Vorläufergeneration. Smart Meter können Sie entweder kaufen oder leihen, zum Beispiel bei Ihrem Energieversorger oder in Verbraucherzentralen. Wer regelmäßig seinen Energieverbrauch messen möchte, für den lohnt sich eine Anschaffung. Sollen die Geräte nur einmalig gecheckt werden, genügt das Ausleihen. Ihr Elektro-Fachbetrieb berät Sie gern!
Wie der Stromzähler eingesetzt wird, hängt von der Art des Haushaltsgeräts ab – einige laufen vielleicht einmal in der Woche (Geschirrspüler), andere ein paar Stunden am Tag (Fernseher) und wieder andere rund um die Uhr (Kühlschrank). Dementsprechend gibt es verschiedene Messmethoden zur Ermittlung des Energieverbrauchs. Im Allgemeinen gilt: Je länger der Messzeitraum, desto genauer lässt sich der Energieverbrauch berechnen.
Strommessgerät einmalig nutzen
Die einmalige Messung des Energieverbrauchs bietet sich bei Geräten an, die für einen zeitlich begrenzten Arbeitsvorgang genutzt werden – also zum Beispiel Waschmaschinen oder Geschirrspüler. Auf der Basis des Stromverbrauchs für einen Durchlauf lässt sich der Gesamtverbrauch für einen Monat beziehungsweise für ein Jahr hochrechnen. So kann auch ermittelt werden, wie sich der Verbrauch bei verschiedenen Programmen unterscheidet, etwa bei einer 60-Grad-Wäsche gegenüber einer 30-Grad-Wäsche.
Strommessgerät für mehrere Stunden nutzen
In dieser Rubrik landen die meisten Haushaltsgeräte: Sie werden täglich für eine gewisse Zeit genutzt, aber nicht jeden Tag gleich lange – wie zum Beispiel Fernseher, Herd und Computer. Hier wird eine Messung des Energieverbrauchs über eine oder mehrere Stunden angezeigt. Das Problem: Aufgrund der unregelmäßigen Nutzung lässt sich der Jahresverbrauch nicht zuverlässig hochrechnen. Annäherungswerte sind allerdings möglich.
Strommessgerät für einen Tag oder länger nutzen
Eine langfristige Messung sollte bei allen Geräten erfolgen, die dauerhaft in Betrieb sind, etwa der Kühlschrank. Langfristig heißt in diesem Zusammenhang mindestens 24 Stunden, besser noch mehrere Tage. Das gilt auch fürs Messen von Geräten, die im Ruhezustand nur in den Stand-by-Modus gefahren und nicht vom Stromnetz genommen werden, also viele Fernseher oder TV-Receiver.
Mit den so gewonnen Daten lässt sich nun nicht unbedingt der Energieverbrauchskennwert ermitteln – also den Energieverbrauch eines Hauses pro Jahr. Aber Sie können zumindest die größten Verbraucher identifizieren und Sparmaßnahmen ergreifen – oder die alten Stromfresser durch neue, effiziente Geräte ersetzen. Gern übernimmt auch Ihr Elektro-Fachbetrieb die Messungen Ihres Stromverbrauchs, identifiziert die Stromfresser in Ihrem Haushalt und nennt Ihnen sparsamere Alternativen zu den vorhandenen Geräten.
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